CDS Progress Meeting "Laser Diagnostics for Reactive and Non-Reactive Fluid Flow"
Am 19. Mai 2026 lud CDS-Mitglied Prof. Dr. Frank Beyrau zum CDS Progress Meeting in das Gebäude 10 an den Lehrstuhl für Strömungstechnik und Thermodynamik, insbes. Strömungsmechanik & Strömungstechnik der Fakultät für Verfahrens- & Systemtechnik ein. Es war eine gut besuchte Veranstaltung, bei der sich bei Kaffee und Keksen die perfekte Gelegenheit bot, in den Austausch über die aktuellen Arbeiten zu gehen und mit anderen CDS-Mitgliedern sowie Forschenden über die Ergebnisse zu diskutieren. Im Anschluss wurde zu Laborführungen eingeladen, die ebenfalls auf großes Interesse stießen und in fünf Gruppen stattfanden.

Prof. Dr. Frank Beyrau eröffnete die Veranstaltung zum Thema „Laser Diagnostics of Reactive and Non-Reactive Fluid Flows" mit der Vorstellung seiner aktuellen Forschungsarbeiten. Unter anderem stellte er das CDS-Projekt "Strömungsbasiertes Sortieren von Kunstoffabfällen" vor, welches das Ziel verfolgt, die Effizienz von Trenntechnologien zum Recycling von Plastik zu verbessern. Dabei wird das Verhalten nicht-sphärischer Partikel in turbulenten Strömungen mittels moderner, laseroptischer Messmethoden untersucht. Die Ergebnisse dienen als Benchmark-Datensätze für numerische Simulationen solcher Strömungen und sollen zukünftig die verbesserte Trennung verschiedener Polymere aus Abfallströmen ermöglichen.

Das CDS finanzierte Projekt des PhD-Studenten Mehmet Besir Aktas, M. Sc., unter der Leitung von Prof. Frank Beyrau konzentriert sich auf die Nutzung von Kunststoffabfällen als Sekundärrohstoff. Nach der Sammlung wird der gemischte Plastikmüll in Flakes zerkleinert, die vor der Wiederverwendung nach Kunststoffart getrennt werden müssen. Die Optimierung des trockenen Kunststofftrennungsprozesses erfordert ein tiefgehendes Verständnis des Verhaltens von Kunststoff-Flakes in einem Luftstrom – ein Phänomen, das als pneumatische Förderung bezeichnet wird. Um dies zu untersuchen, erforschen wir experimentell den Transport von nicht-sphärischen Partikeln in einer horizontalen, turbulenten Kanalströmung. Die Strömungscharakterisierung erfolgt mittels Particle Image Velocimetry (PIV), einer Methode, die auf in die Strömung eingebrachten Tracerpartikeln basiert. Das zweite Bild zeigt die Beleuchtung dieser Partikel am Messort.
